Hui, das war eine Aufregung in den letzten Tagen! Unser kleiner Blog musste nämlich zum Arzt und brauchte dann eine Reha. Finstere chinesische Zombiebots hatten versucht, ihn zu unterwandern. Aber dabei hatten sie nicht mit unserem begnadeten Sicherheitsbeauftragten gerechnet! Peng! Puff! Zack! Dieser verbringt sein berufliches Leben nämlich mit dem Abschmettern böser Cyberangriffe auf Großfirmen und staatliche Institutionen – für den Angriff auf die Berliner Behörden war er aber nicht zuständig – und zuckt bei den meisten Viren nur müde mit den Achseln.
Song des Tages: „Computerwelt“ von Kraftwerk
Das war diesmal allerdings ein bisschen anders. „Heilige Sch…!“ war noch ein milderer Aufruf, als er den Schadcode überflog, den er in den Tiefen eines Verzeichnisses fand. Es folgten dann noch einige Runden irren Gelächters, ein paar fassungslose Rücksprachen mit dem Provider und dann die Erkenntnis, dass er hier ganz unerwartet zu einer Art Fortbildung im Thema „sich selbst reparierende Chinesische Zombiebot-Netzwerke“ gekommen ist. Und zwar ab dem Moment, als die Reiserin ihn aufgeregt angepingt hatte, weil ihr einige Dinge im Hinterstübchen von Hin-und-Umweg komisch vorkamen.

Keine Gefahr für das Publikum
Kurz und gut: In den letzten Wochen wurde hier im Hintergrund mit eisernem Cyberbesen gefegt und jeder einzelne Code sozusagen von Hand saubergeschrubbt. Wichtig: Für das erfreulicherweise weiterhin wachsende Publikum unseres kleinen Blogs bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr einer Ansteckung. Zur Erinnerung: Wir sammeln keinerlei Daten von unserer Leserinnen und Lesern, und da uns auch Kommentare und Nachrichten auf völlig autarkem Weg (nämlich über untenstehende E-Mailadresse) erreichen, waren die Auswirkungen verglichen mit der Grimmigkeit der kilometerlangen, fiesen chinesischen Mistcodes überschaubar.

Lediglich wer zum falschen Zeitpunkt auf unsere Seite klickte, fand unser liebevoll gepflegtes Bloggärtchen für kurze Phasen überflutet mit sinnloser Werbung und unnützem Datenverkehr. Und während der Schrubbaktion der letzten beiden Wochen war es hier ein bisschen ruhig.


Doch nun ist jedes einzelne Datenbröckchen von Hin-und-Umweg wieder blitzsauber und blütenrein und wir freuen uns, in den nächsten Tagen Neues zu berichten:
Die Reiserin erzählt von ihrem jüngsten Besuch in Münster und bald gibt es neue Live-Berichte – von einem Ort, wo auch im Herbst noch die Sonne wärmt…
Bis dahin: eine gute Woche, viele Grüße von HerrBert, der noch immer in der realen Welt schwer beschäftigt ist und sich sehr auf die nächste Reise freut – und tausend Dank an unseren unermüdlichen Sicherheitbeauftragten!
Der Song des Tages: „Computerwelt“ von Kraftwerk aus dem Jahr 1981. Vor unglaublichen 45 Jahren veröffentlicht.

