Horizont mit mehreren Kaktuspflanzen vor einem gelb-orangefarbenen Himmel bei Sonnenuntergang

Baja California Sur von A-Z (Stand November 2025):

Vorab: Baja (gesprochen: Bacha) California ist nicht billig. Jedenfalls nicht an den Hot Spots.

Flug: Mittel. Direkt ab Frankfurt nach Los Cabos mit der Condor. Rund 900€ pro Person in der Economy Premium. Reisezeit ca. 12 Stunden hin und ca. 11 Stunden zurück.

Geld: Währung ist der mexikanische Pesos MXN. 100 mexikanische Pesos entsprechen ca. 4,70€.

1€ sind ca. 20 Pesos. Generell wird der Preis in Pesos auch mit einem Dollarzeichen ausgewiesen. In hochpreisigen Geschäften gilt das $-Zeichen manchmal auch tatsächlich dem US-Dollar. Das kann zu Irritationen führen. Bezahlen mit Kreditkarte („Tarjeta“) ist weit verbreitet. Bargeld ist notwendig bei Trinkgeldern. Auch Dienstleister wie Wäschereien oder Fahrradverleihe nehmen manchmal nur Bares. In einigen Souvenirläden bekommtn man auch Preisnachlass, wenn man bar bezahlt.

Preisniveau: Teuer. Unterkunft und Essen haben in Baja California Sur annähernd deutsches Niveau, Souvenirs sind teuer und seriöse Touren (Wale beobachten etc.) kosten mindestens 80 bis 120€ pro Person.

Auto: Günstig. Wir haben in Deutschland gebucht, mit vollem Versicherungsschutz ohne Selbstbeteiligung. Kostenpunkt für 21 Tage: 410€ plus 50€ Steuern/Abgabe in Mexiko – also rund 22€ pro Tag.

Auf vollständigen Versicherungsschutz achten, Mexiko hat dafür zwingende Vorgaben!

Benzin: Günstig. Rund 1,20€ pro Liter. Tankstellen werden von Tankwarten bedient, 20 Pesos Trinkgeld ist üblich. Vor längeren Strecken immer volltanken, die nächste Tankstelle kann weit weg sein.

Route: Baja California Sur ist weitläufig. Auch wenn vom südlichsten Punkt in Los Cabos bis zur Grenze nach Baja California Norte nur etwa 400 km Luftlinie liegen, ist die Fahrstrecke erheblich und voller Umwege.

Der südliche Teil von Baja California Sur ist vom Gebirge Sierra de la Laguna bedeckt, in der Gegend um Mulegé liegt der beeindruckend schöne Gebirgszug der Sierra de la Gigante. Es gibt keine durchgängige Küstenstraße, oft muss man einen Umweg durchs Landesinnere fahren. Die meisten Orte, die wir besucht haben, liegen auf der östlichen Seite am Mar de Cortez.


Da es abends schon um 18 Uhr dunkel ist und sich nächtliches Autofahren nicht empfiehlt, sollte man die Routen entsprechend planen. Wir haben zwischen Fahrtagen immer wieder einige Tage an einem Ort pausiert. Durchschnittlich rechneten wir für 100 Kilometer ungefähr 1,5 bis 2 Stunden.
Wir sind in drei Wochen 2002 Kilometer gefahren, mit einigen langen Fahrtagen und mehreren Stehtagen. Das ließ sich gut machen, mehr wäre aus unserer Sicht anstrengend geworden.

Wal vor Cabo San Lucas

Reisezeit: Immer gut, außer in der Regenzeit von Juli bis Oktober. In der Regenzeit können Straßen und Ortschaften überflutet sein.
Walbeobachtungen: von Ende November bis Ende April
Walhaie vor La Paz: von Oktober bis April
Mantarochen: Die beste Zeit, um Mantarochen zu beobachten, sind die Sommermonate, insbesondere von Juni bis Oktober. Während dieser Zeit sind die Wassertemperaturen höher und es gibt eine erhöhte Planktonkonzentration, was die Mantarochen anzieht.
Seelöwen beobachten und schnorcheln ganzjährig, außer in der Brutzeit von Juni bis August

Klima: Warm bis heiß und meist sonnig. Es wird früh dunkel (18 Uhr), das ist bei der Routenplanung zu beachten (siehe Sicherheit).

Mobilfunk/Internet: Wir haben eine Mexiko-E-Sim von eSIM (20 GB für 63€, nur Daten) und die physische World-SIM von Simly Store benutzt (5 GB für rund 50€, inklusive eigener (US-amerikanischer) Telefonnummer und Telefonflatrate weltweit). Beides hat problemlos funktioniert und die Daten reichten dicke für Navi und Musikstreamen.
In den touristischen Orten ist WLAN überall verbreitet und stabil, auf dem Land gibt es oft nur 3G und an manchen Orten auch gar kein Netz. Das stabilste mexikanische Telefonnetz ist Telcel.

Sprache: In den Touristenorten ist Englisch verbreitet, überall sonst benötigt man ein paar Worte Spanisch – oder ein Handy mit Übersetzungsprogramm. Mexikaner sind höflich, „Buenas Tardes“ und „Gracias“ bringt einen überall weiter.

Sicherheit: Baja California Sur gilt als vergleichsweise sicher. Es wird empfohlen, nachts niemals Überland fahren, wenig Bargeld dabeizuhaben, teuren Schmuck und Statussymbole zuhause zu lassen und Geldautomaten nur tagsüber benutzen. Wir haben keine Situationen als außerordentlich gefährlich empfunden, vor allem die Reiserin war aber auch nie völlig entspannt.

Strom/Adapter: Adapter wie in den USA, Stromausfälle sind möglich, immer geladene Powerbank dabeihaben.

Verkehr: Die Überlandstraßen in Baja California Sur sind in aller Regel in gutem Zustand. Auch da teilweise Schlaglöcher – und an Ortsrändern viele tückische Geschwindigkeitsschwellen, die meist nicht markiert sind und zu heftigen Schäden am Auto führen können.

Pick-up fährt auf einer Bergstraße zwischen bewachsenen Hängen unter Himmel mit einigen Wolken
Überlandstraße in der Sierra de la Giganta

Wasser: Fließendes Wasser sparsam nutzen, es herrscht Dürre. Zähneputzen, Kaffeekochen etc. nur mit Trinkwasser aus geschlossenen Flaschen bzw. Kanistern.

FAQ – unsere Antworten

Hinkommen: Gibt es Alternativen zur Condor?
Ja, aber nicht als Direktflüge aus Deutschland. Flugverbindungen anderer Airlines gibt es mit Umsteigen über Mexico-City oder die USA. Dafür wird aber unter Umständen das ganze Esta-Einreiseprozedere notwendig. Für Mexiko benötigen Deutsche und Schweizer kein Visum.

Hinkommen: Lohnt sich die Economy Premium der Condor?
Geschmackssache. Sie bietet auf jeden Fall bis zu 20cm mehr Beinfreiheit nach vorne und mehr Platz zur Seite. Dennoch ist es eng, das Essen auf Economy-Level und es gibt nur zwei WC. Ein Plus sind die kostenlosen alkoholischen Getränke während des Flugs. Die Auswahl der Filme im Bordprogramm ist aktuell und gut.

Rumkommen: Braucht man ein Auto mit Allradantrieb?
Nicht zwingend. Einen 4×4 benötigt man vor allem, um das Landesinnere abseits der wenigen Ortschaften zu erkunden. Auch die letzten vier- bis fünfhundert Meter etwa zu einem Strand verlaufen oft auf unbefestigten Straßen. Im Normalfall und für sichere Fahrer ist das ohne Allrad kein Problem, bei Regen und für unsichere Fahrer vielleicht schon.

Unbefestigte Straße in einer trockenen Landschaft mit vereinzelten Büschen und Bergen im Hintergrund unter klarem Himmel.
Sandpiste hinter Santiago

Unterkommen: Hotel oder Ferienwohnung?
Wir bevorzugen Appartements mit Küche, da wir uns gerne selbst versorgen. Bei Hotels nutzen wir das gängige Buchungsportal. Wir möchten ein eigenes Bad, suchen daher nicht Hostel und möglichst billig, sondern gerne halbwegs komfortabel und gerne mit einem Schuss Extra – mit Pool, im Zentrum, oder am Strand zum Beispiel.

Wir buchten meist einige Tage im Voraus, manchmal auch für denselben Tag und lagen durchschnittlich bei rund 115€ pro Nacht und Unterkunft, mit Ausreißern nach oben und unten. Die Unterkünfte waren immer sehr sauber und sicher, oft war ein Parkplatz dabei oder man konnte auf der Straße sicher parken.

Bei den Hotel- und Unterkunftsportalen schauen wir immer zuerst auf die schlechtesten Bewertungen eines Angebotes. Sind diese aus dem aktuellen Jahr und in der Kritik relevant für uns, suchen wir gleich weiter…

Den Magen voll bekommen – Ist Essen teuer?
Ja. Mahlzeiten in lokalen Restaurants kosteten mindestens um die 15€. Mit einzelnen Tacos und Quesadillas sowie in einfacheren Lokalen kann man drunter bleiben. In Touristenlokalen kosten Steaks um die 50€, Burgermenüs ab 15€, kleine Flasche Bier um 2€. Auch Einkaufen im Supermarkt ist fast auf deutschem Niveau, das gilt auch für die lokalen Supermärkte. Wer gut Spanisch kann und Futtersuche als Abenteuer sieht, findet vielleicht in kleineren Geschäften günstigere Angebote.

Den Magen voll bekommen – Ist das Essen in Mexiko so wie „beim Mexikaner“ zuhause?
Nein! Die mexikanische Küche ist fantastisch! Wir haben auf der gesamten Reise nur ein einziges Mal mittelmäßig gegessen – in einem amerikanischen Lokal am Hafen von Cabo San Lucas. Sonst immer: köstlich, frisch, schmackhaft, traditionell oder innovativ, immer absolut beglückend.

Schwarzer Teller mit mehreren Sushi-Rollen, garniert mit dünnen Gurkenscheiben, Sesam und einer großen Radieschenscheibe in der Mitte
Curricanes – eine unserer Lieblingsspeisen in Mexiko

An Bargeld kommen – gibt es genügend Geldautomaten?
In Touristengegenden und La Paz ja, in kleinen Orten eher nicht. Es werden immer Gebühren an Geldautomaten für das Abheben berechnet, egal ob bei der Karte kostenloses Abheben weltweit möglich ist oder nicht. Es herrscht hohe Akzeptanz von Kartenzahlung in den Geschäften und Restaurants.

Unsere Tipps nach Orten:

Hinweis: Diese Orte haben wir alle selbst getestet und selbst bezahlt. Wir haben keine Vorteile von der Nennung. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Stand: Dezember 2025

Bunte Papiergirlanden in konzentrischen Kreisen über einem belebten Platz bei Nacht, Menschen stehen und gehen
San José del Cabo beim abendlichen Art Walk

San José del Cabo:

Art Walk jeden Donnerstag zwischen November und Juni: eine Art Innenstadtfest mit Live-Musik, Kunsthandwerkständen und fröhlicher Stimmung über die üblichen Öffnungszeiten hinaus. Immer donnerstags ab 17 Uhr.

Restaurant Come a Casa – großes Restaurant mit super leckerem, authentischem italienischem Essen, wenn man mal Abwechslung sucht. Mittlere Preisklasse.
Ignacio Zaragoza/5 de Febrero, 23400 San José del Cabo, B.C.S. www.comeacasa-cabo.com/#/

Hotel Encanto Inn: Charmantes Boutiquehotel direkt am Rand des Art District in der Innenstadt. Zauberhaft die „Pool-Suites“: Zimmer im Paradiesgarten direkt am Pool. Mittlere bis obere Preisklasse.
Jose Maria Morelos 100, Centro, 23400, San José del Cabo, B.C.S. www.elencantoinn.com/

Hotel Colli: Das älteste Hotel in San José del Cabo, charmant und sauber, mit eigenem Parking und mitten im Ort. Mehr zur Geschichte des Hotel Colli erzählen wir hier. Günstige Preisklasse.
Miguel Hidalgo 206, Centro, 23400 San José del Cabo, B.C.S. www.hotelcolliloscabos.com/

Cabo San Lucas:

Strände: Zu den Sehenswürdigkeiten gehört die bogenförmige Felsformation „El Arco“ an der untersten Spitze der Halbinsel. Auf der Mar de Cortez-Seite liegt daneben der berühmte „Lover‘s Beach“, auf der Pazifikseite der „Divorce Beach“. Diese Strände sind nur im Rahmen einer Tour bzw. mit einem „Wassertaxi“(ca. 20 USD) zu erreichen, je nach Brandung muss man dafür noch ein paar Schritte durchs Wasser waten. Wir fanden diese Ecke insgesamt touristisch zu überlaufen.

Zwischen San José del Cabo und Cabo San Lucas gibt es diverse Strände, die auch von den Einheimischen gerne besucht werden. Diese verfügen oft über große Parkplätze, die zu Wohnanlagen gehören. Von da geht man dann ein paar Minuten zu Fuß zum Strand. Unser Favorit war El Chileno.

Strand mit sanften Wellen und leichter Brandung, darüber Himmel mit verstreuten kleinen Wolken bei Sonnenuntergang. Das Wasser mit weißer Gischt glitzert metallisch türkis, der Himmel ist hellblau und rosa
Am Strand El Chileno

Restaurant Agua Salada: Stylish gestaltete Mischung aus Sportsbar, Lounge und Restaurant an einer etwas dezentralen Ecke des Yachthafens. Und einer der Orte, mit dem köstlichsten Essen, das wir auf unserer Reise gegessen haben. Für die Curricanes – eine Art Karottenröllchen mit Mangosauce und rohem Thunfisch nach Art des Hauses – sind wir extra nochmal hingefahren.
Blvd. Paseo de la Marina 1, Centro, Marina, 23450 Cabo San Lucas, B.C.S.

Marina Cabo Plaza: In diesem Appartementkomplex direkt am Yachthafen hatten wir ein Airbnb-Studio. Vom Balkon aus konnte man die Seelöwen sehen und hören, vom Gemeinschaftspool hatte man einen tollen Blick auf die Stadt.
Avenida Blvd. Lázaro Cárdenas 1501, 23450 Cabo San Lucas, B.L.C., verschiedene Vermieter.

La Paz:

Aktivitäten: Zu den Highlights zählt das Schnorcheln mit Seelöwen und Walhaien im Rahmen von mehrstündigen Bootstouren – ein unbeschreibliches Erlebnis. Wir haben über die gängigen Tourenanbieter im Internet gebucht und damit gute Erfahrungen gemacht. Ca. 90€ pro Person, Schnorchelausrüstung wird gestellt.

Strände: Als schönster Strand Mexikos gilt die „Playa Balandra“ im Norden von La Paz. Um ihn individuell zu besuchen, muss man im Vorfeld im Internet ein Ticket kaufen, die Zugangszahlen sind beschränkt. Auch im Rahmen von Bootstouren kann man dort anlanden. Wir fanden den Strand mit dem türkisfarbenen Wasser zwar schön, aber insgesamt überbewertet. Besonders gestört hat uns, dass die dortige Felsformation in Form eines Pilzes („Hongo de Balandra“) offenbar wieder zusammengeklebt werden musste, nachdem Touristen auf sie geklettert und sie zerstört haben.

Nördlich von La Paz gibt es einige kleinere Strände, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Uns gefiel am besten „El Tecolote“, den man in ca. 20 Minuten mit dem Auto erreicht. Dort gibt es auch diverse einfache Lokale.

Zwei bunte Cocktails mit Eiswürfeln und Garnitur stehen auf einem weißen Poolrand mit Meer und Himmel im Hintergrund
Fancy Drinking in der Bar Azotea: im eigenen Pool mit Blick auf die Mar de Cortez

Restaurant und Bar Azotea: Diese Rooftop-Bar mit dem kurios geschwungenen Dach hoch über der Strandpromenade von La Paz ist eine Lieblingslocation der Schicken und Schönen. Einige Tische haben einen kleinen Privatpool, von dem aus man den Sonnenuntergang über dem Mar de Cortez bewundern und dabei Cocktails trinken kann. Unbedingt vorbestellen! Mindestverzehr bei Poolbenutzung: 1500 Pesos pro Person (ca. 75€). Gehobene Cuisine und einmaliges Erlebnis.
Belisario Domínguez 387, Zona Central, 23000 La Paz, B.C.S. (Auf dem Dach des Hotel Republica Pagana)

Restaurant Claro Fish Jr.: Bodenständiges, überdachtes Open Air-Seafoodrestaurant am Skaterpark und nur wenige Schritte vom Malécon. Hier trifft man viele Einheimische, das Essen ist frisch und köstlich, die Preise moderat.
Nicolás Bravo 33, Zona Central, 23000 La Paz, B.C.S.

Santuario de la Virgen de Guadalupe: pompöse, etwas kuriose Wallfahrtskirche abseits des Zentrums, die fortlaufend mit Spendengeldern weitergebaut wird. Sehr gut bestücktes, kleines Devotionaliengeschäft mit günstigen Preisen
5 de Febrero, Pueblo Nuevo, 2300 La Paz, B.C.S.

Loreto:

Aktivitäten: Dieser kleine Ort erkundet man am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Am zentralen Platz gibt es tagsüber Stände mit Kunsthandwerk, man kann wunderbar schlendern. Abends haben die einzelnen Lokale oft Live-Musik, dabei geht es eher gemächlich und geruhsam zu.

Las Flores Spa & Boutique – Charmanter kleiner Massage- und Schönheitssalon mit professionellen Mitarbeitenden und kleiner Boutique direkt am Dorfplatz. Optimal für ein bisschen unaufgeregte Wellness zwischendurch. Mittlere Preisklasse.
Calle Davis S/Esquina Salvatierra, Centro, 23880 Loreto, B.C.S., https://spalasfloresloreto.com/

Casa Valentina: himmlische, vollausgestattete, riesige Boutique-Appartements unweit des Malecón. Mit kostenlosen Fahrrädern, Pool und traumhaften Aussichten von der Dachterrasse. In sicherer Laufdistanz zum Ortskern entlang eines beleuchteten Weges. Mittlere Preisklasse.
Calle Rosendo Robles 5 (entre Davis y Lopez Mateos), Centro, 23880 Loreto, B.C.S., https://casavalentinaloreto.com/en/

Strand mit Sand, einer gelben Kajakliege und einer Möwe, dahinter Meer mit Segelboot und Inseln unter blauem Himmel
An der Playa Santispac

Wenn man aus Süden kommend in Richtung Mulegé fährt, kommt man an einigen schönen Stränden vorbei, zum Beispiel die die Playa Santispac, die Playa El Coyote und die Playa Requesón. Hier kann man wunderbar baden, und je nach Strand gibt es einfache Restaurants oder Unterstände für etwas Schatten.

Heroica Mulegé:

Aktivitäten: Ein gutes Gefühl für die Weite und Schönheit des Rio Mulegé bekommt man auf einer Bootstour mit den traditionellen, farbenfrohen mexikanischen Holzbooten namens „Trajineras“. Sie führen bis zu der Stelle, wo der Fluß in die Sea of Cortez mündet. 250 Pesos pro Person für 1 Stunde, lautstarke Boombox auf Wunsch inbegriffen…
Anlagestelle unter der Straßenbrücke der Mex1 am südlichen Ufer.

Den schönsten Ausblick über die Flussbiegung hat man von der Misión Santa Rosalía de Mulegé etwas außerhalb des Dorfes.
Carr. Transpeninsular, El Rebaje, 23900 Heroica Mulegé, B.C.S.

Flussbiegung mit grünen Uferpflanzen und Palmen vor bewaldeten Bergen unter blauem Himmel
Die Biegung des Rio Mulegé

Restaurant Los Equipales: Etwas versteckt, mit Vintage-Charme und auch bei Einheimischen sehr beliebt. Breites Spektrum an köstlicher, bodenständiger mexikanischer Küche. Günstiges bis mittleres Preisniveau.
Calle Moctezuma 70, 23900 Mulegé, B.C.S.

Wir wohnten in einem Airbnb in der Enklave „Oasis“ ein paar Fahrminuten vom Ort entfernt und direkt am Rio Mulegé. Unsere Unterkunft war groß und sauber und wir konnten eine gut ausgestattete Gemeinschaftsküche benutzen.

Todos Santos:

Aktivitäten: Todos Santos besteht aus einem fußgängerfreundlichen Ortskern voller Boutiquen und Restaurants, einem Neubauteil und den Stränden, die vor allem von einzelnen Hotelanlagen geprägt sind, zwischen denen nur Sand ist…

Die Strände sind nur über Sandpisten erreichbar und verfügen meist über keine Infrastruktur. Todos Santos liegt an der Pazifikküste und die Brandung ist stark, daher ist Schwimmen nur mit Vorsicht empfohlen.

Dachterrasse mit rustikalem Holztisch und Stühlen, Tischplatte mit rotem "Cerveza Corona Extra"-Logo, im Hintergrund Sitzkissen und Blick auf Häuser und Sonnenuntergang
Dachterrasse des Baja House

Gewohnt haben wir in einem Boutiquehotel namens Baja House im Ortskern: ein architektonisches Juwel hinter einer unauffälligen Altbaufassade. Eine spacige Mischung aus Industrial Style, traditionellen mexikanischen Farben, Hängematten, Treppchen, Winkeln und Balkonen. Im Erdgeschoss ein wunderschöner Pool, auf dem Dach mehrere Terrassen, auf deren oberster man aus einem Whirlpool in den Sternenhimmel schauen kann. Mittleres Preisniveau.
Jose Maria Morelos y Pavon 7, Centro, 23300 Todos Santos, B.C.S., https://www.bajahouse.co/contact

El Triunfo:

An diesem kleinen, liebevoll herausgeputzten Bergort kommt man unweigerlich vorbei, wenn man durch die Sierra de la Laguna zwischen Los Cabos und La Paz fährt. Hier lohnt es sich, ein wenig herumzuspazieren – und genügend Zeit für das Cowboymuseum einzuplanen. Im überregional berühmten Museo Del Vaquero de las Californias erfährt man nicht nur die Wahrheit über den amerikanischen Cowboy, sondern lernt die Lebensbedingungen der Menschen in dieser Region kennen – absolut sehenswert! Eintritt 100 Pesos pro Person.
Calle Ayuntamiento (entre Gral. Márquez de León y Minero Num. 1), 23210 El Triunfo, B.C.S.,https://www.muvaca.com/welcome

Kleine gepflasterte Straße mit Bäumen, Palmen und Gebäuden unter blassem Himmel
Im Bergdorf El Triunfo

Santiago:

Auf dem Weg von Los Cabos nach La Paz durchfährt man die Sierra de la Laguna. Hier liegt eine weitläufige Ranch namens „Rancho Ecológico Sol de Mayo“, auf deren Gelände sich die Oase „Cañón de la Zorra“ versteckt: ein wunderschönes Naturschwimmbecken mit steilem Wasserfall, das man in einem kleinen Fußmarsch erreicht und wo man baden kann. Eintritt 500 Pesos pro Person inklusive sicherem Parkplatz.

Großer, mehrarmiger Kaktus umgeben von trockenem Buschwerk und Bergen im Hintergrund vor blauem Himmel. An dem Kaktus ist ein grünes Schild mit der Aufschrift "Notausgang" auf Spanisch angebracht

Song des Tages: Goosebumps von L’Attirail

Auf unserer Reise begleitete uns die Musik der französischen Band. Übrigens hat unsere Playlist Songs des Tages Nachwuchs bekommen: Mehr Songs des Tages